Amsterdam – mein Wochenendtrip

Der Wochenendtrip nach Amsterdam war kein gewöhnlicher Trip. Ich habe mir unter Amsterdam eigentlich nicht viel vorstellen können außer, dass es dort wundervolle Krachten, Käse und Häuser gibt.
Für mich war es der erste Trip nach Amsterdam und war umso gespannter was mich dort alles erwartet. Die Hafenstadt Amsterdam ist die Hauptstadt und einwohnerstärkste Stadt des Königreichs der Niederlande.

Der Name der Stadt kommt  von einem im 13. Jahrhundert errichteten Damm mit Schleuse im Fluss Amstel. Hier entstand ein Fischerörtchen, namens  Amstelredam.

Der in die Amstel gelegte Damm verband die zuvor auf beiden Seiten entstandenen Siedlungskerne, die heute als Oude Zijde und Nieuwe Zijde (alte und neue Seite) bezeichnet werden.

An der Stelle des Amstel-Damms entstand im Laufe des Mittelalters ein städtischer Platz. Welcher noch heute den Namen Dam trägt und nun den Mittelpunkt der Stadt darstellt.

 

Nach einer 5 Stündigen Autofahrt kamen wir im Motel One an. Da wir die Reise relativ spontan gebucht haben, war dies eines der wenigen preiswerten Hotels. Da ich schon öfters in einem Motel One war, kannte ich den Standart schon und wusste also, was uns erwartet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von der Haltestelle Amsterdam Rai kommt man innerhalb von 15 Minuten in die City von Amsterdam. Falls ihr lieber mit dem Auto unterwegs sein wollt, kann ich euch nur das Parkhaus „Parking Centrum Oosterdok“ empfehlen.
Hier gibt es einen Tagestarif von 20Euro. Wer jetzt denkt: „das kann doch kein Tipp sein, das ist doch Schweineteuer.“ Dem kann ich nur sagen, die meisten Parkhäuser in Amsterdam verlangen einen Tagessatz von 40-80€ ! Jetzt wird vielen wohl auch klar, weshalb Amsterdam auch als Fahrradstadt schlechthin gilt.

Es gibt seit dem 1. Mai 2010 eine neue Einteilung der Stadtbezirke von Amsterdam. Früher waren es 14, jetzt sind es nur noch 7:

Amsterdam Centrum

Ihr findet im Amsterdam Centrum den Grachtengürtel. Er ist ein halbkreisförmiges Kanalsystem, das die Altstadt umgibt. Er wurde im 17. Jahrhundert gegründet und spiegelt den Reichtum und den Ehrgeiz der Bürger Amsterdams im Goldenen Zeitalter wider. Um die Altstadt zu erweitern und die als Wasserstraßen dienenden Grachten anzulegen, wurden in der gesamten Gegend beträchtliche Veränderungen vorgenommen. Die prächtigen, kunstvoll verzierten Herrenhäuser, die den Kanal säumen, sind immer noch erstaunlich gut erhalten und zählen mittlerweile zum UNESCO-Welterbe. Hier zeigt sich Amsterdam von seiner schönsten Seite, und die Brücken mit filigraner Struktur, die gepflasterten Wege sowie die bezaubernden Terrassen erinnern an Postkartenmotive.

 

 

 

 

 

Der Jordan ist ein sichelförmige Stadtteil, der einst eine typische Arbeitergegend war, begeistert mit einer einzigartigen Architektur. Der ehemals bei Studenten und Künstlern beliebte Stadtteil hat in den letzten Jahren eine Gentrifizierung erfahren, daher sind einige der hübschen Häuser mit Terrasse nun meist in der Hand der Wohlhabenden.  In dem Stadtteil findet ihr zum Beispiel das Anne – Frank Museum und dort gegenüber auch ein Tulpenmuseum.

Hier findet ihr auch den berühmten Blumenmarkt. Seine Vielzahl an Pflanzen und Blumen zeichnen ihn aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Amsterdam West

Amsterdam Nieuw West

Amsterdam Zuid

Im Rijksmuseum Amsterdam welches ihr im Stadtteil Oud-Zuid im Stadtbezirk Zuid findet könnt ihr eine Vielzahl an Malerei aus dem goldenen Zeitalter der Niederlande sehen. Es hängen dort Gemälde von Rembrandt, Jan Vermeer, Frans Hals und Jan Steen. Im Hinterhof findet ihr auch einen schönen Park der zum entspannen einlädt.

Ebenfalls stoßt ihr in diesem Stadtteil auf das Van Gogh Museum mit über 200 Gemälde und 400 seiner Zeichnungen.

 

 

 

Amsterdam Oost

Amsterdam Noord

Amsterdam Zuidoost

Good to know

Vielen von euch ist wahrscheinlich aufgefallen, dass die meisten Häuser verdammt schmal aber lang sind. Manche davon auch schief. Das liegt daran, dass die Grachten einer der wichtigsten Transportwege für die Güter der Menschen darstellen. Daher war es üblich, die Steuern für ein Gebäude nach seiner Breite am Kanal zu bemessen. Aus dem Grund entstanden wahnsinnig viele Häuser entlang der Grachten die eine schmale Front haben aber dafür verhältnismäßig hoch und lang sind. An vielen historischen Gebäuden könnt ihr heute noch vorstehende Balken erkennen an welchen sich Flaschenzüge anbringen lassen. So wurden damals die Waren in die Häuser transportiert. Manche Fassaden sind mit Absicht nach vorne geneigt, was architektonisch so gewollt ist um die Waren ohne Beschädigung in die Häuser hiefen zu können.
Auch machen viele Häuser einen Schiefen oder Verzerrten Eindruck. Das ist im Gegensatz zu den nach vorne geneigten Fassaden keine Absicht. Was viele nicht wissen ist, dass Amsterdam auf rund 5 Millionen Holzpfählen gebaut wurde. Diese sind wegen des feuchten, sandigen Untergrund notwendig gewesen. Heute werden allerdings keine Holzpfähle mehr verwendet da diese anders als Betonpfähle morsch werden.

 

 

 

 

 

 

 

Essen

Last but not least – Essen. Meiner Meinung nach, wohl eines der wichtigsten Dinge 😛

Wer kulinarisch mal komplett was anderes probieren will und auch auf seine Kosten kommen will, muss unbedingt bei den Foodhallen vorbeischauen. Hier gibt es rund 20 Stände mit u.a. Hot Dogs, Burger, BBQ, Tapas, Sushi, Pizza, Orientalisches Essen, Mediterrane Delikatessen und Chinesisches Essen.

 

Wie ihr seht, ist Amsterdam immer eine Reise wert! Vielleicht habt ihr mir noch ein paar Tipps für Amsterdam??? Würde mich freuen! 🙂

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