Winterdepression – Vorbereitung auf den Winterschlaf?

Aktuell sind wir mitten drin. Wenn die Tage kürzer werden und die Nächte länger. Man verlässt im Dunkeln das Haus und kommt im Dunkeln von der Arbeit wieder heim.
Man hat das Gefühl, als fehle einem der Antrieb morgens aus dem Bett zu kommen und als würde einem eine schwere Last auf den Schultern liegen.
Es ist Winter – genau jetzt stellt sich unser Melatonin und Serotoninhaushalt um. Das ist genau die Zeit, in der viele Menschen Trübsal blasen oder in eine kurzfristige Depression verfallen – so auch ich.

Fakt ist auch, Frauen leiden viel häufiger an dieser Winterdepression als Männer.
Aber wie kommt es dazu?

Der Winter ist – oh Wunder, die lichtärmste Jahreszeit, d.h. es wird zu wenig Serotonin aufgeschüttet. Serotonin ist ein Botenstoff der eine wichtige Rolle für unsere Stimmung spielt.

Der Körper bereitet sich also auf den Winterschlaf vor, der bei uns allerdings leider nie eintritt.

Unsere Zirbeldrüse ist für die Vorbereitung des Winterschlafes verantwortlich. Sie sitzt in unserem Gehirn, ist äußerst lichtempfindlich und ist gerade mal fingernagelgroß.

Wenn im Winter zu wenig Licht auf unsere Netzhaut fällt, produziert die Zirbeldrüse mehr Melatonin. Melatonin ist ein Hormon, das für unseren Schlafrhythmus mitverantwortlich ist und wirkt einschläfernd.

 

Was tun dagegen?

  1. Licht tanken & bewegen

Bewege dich viel im Freien um die wenigen Sonnenstrahlen einzufangen – ½ Stunde reicht meistens schon. Auch Bewegung bringt den Stoffwechsel auf Trab und wirkt stimmungsaufhellend.
Was mir beim Aufstehen hilft, ist die Philips Lampe die einen 30 Minütigen Sonnenaufgang imitiert und damit sanft weckt.

  1. Farbefrohe Farben

weg von Schwarz, Grau und Weiß! – ja,  das leider auch meine Lieblingsfarben sind.  Wir nehmen es zwar nur unterbewusst wahr, aber warme Farben die dem Sonnenlicht ähneln tun unsrer Seele gut. Also her mit einem bunten Blumenstrauß oder einem Kissenbezug in warmen Tönen wie Orange, Gelb oder Rot.

  1. Vitamine

Achte darauf, viel frisches Obst und Gemüse zu dir zu nehmen. Das wird im Körper mitunter auch in Serotonin umgebaut – was wiederum die Stimmung erhöht.
Ich persönliche greife im Winter immer auf Vitamin D3 zurück. Das ist das einzige Vitamin, welches der Körper durch Sonneneinstrahlung selbst bilden kann. Aber genau die fehlt uns eben im Winter. Vitamin D ist nämlich extrem wichtig, für den Calcium- und Phosphatstoffwechsel, also insbesondere für unsere Zähne und Knochen.

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